Ab und an verbieten Vermieter den Mietern mit dem Hinweis auf mögliche Wasserschäden und den auftretenden Waschmaschinenlärm, eine Waschmaschine in der Wohnung aufzustellen.   Dem Mieter ist es grundsätzlich erlaubt, eine Waschmaschine in der Wohnung aufzustellen und (unter Berücksichtigung der Ruhezeiten) zu betreiben, denn das gehört zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache. Diesbezügliche Formulierungen im Mietvertrag oder in der Hausordnung, z.B. mit dem Hinweis auf einen Gemeinschafts-Waschraum oder eine Gemeinschaftswaschmaschine, stellen eine unangemessene Benachteiligung des Mieters dar und sind nichtig. Der Mieter muss dafür Sorge tragen, dass die Waschmaschine gegen Wasserauslaufen gesichert ist (siehe Urteil vom Amtsgericht Eschweiler, Az.: 26 C 268/12). Kommt es dennoch zu einem Wasserschaden, kann der Mieter dafür haften.

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